Unsere Zweite Mannschaft liefert sich ein intensives Kreisliga-Spiel mit dem Heidelberger SC, zieht am Ende jedoch mit 3:5 den Kürzeren. Der ASC erwischt den besseren Start und geht früh in Führung (5.). Der HSC antwortet durch P. Molle (25.) und dreht die Partie noch vor der Pause durch J. Gebert (35.) zum 1:2.
Nach dem Seitenwechsel meldet sich Neuenheim II zurück: Der Ausgleich fällt in der 53. Minute, nur drei Minuten später bringt R. Kincses den ASC mit 3:2 nach vorn (56.). In der Schlussphase kippt das Spiel jedoch binnen weniger Minuten. Molle markiert das 3:3 (71.), Gebert folgt mit dem 3:4 (72.) und F. Ristomanov setzt den Schlusspunkt zum 3:5 (78.).
Cheftrainer Danay Andemeskel sagt zum Spiel:
"Wir sind durch viele gute Ballkombinationen gut reingekommen – spielerisch deutlich besser als letzte Woche in Kirchheim – und sind verdient in Führung gegangen. Bis zur Halbzeit kassieren wir dann zwei vermeidbare Gegentore. In der Pause war uns klar, dass hier etwas zu holen ist. Danach haben wir das Spiel überwiegend dominiert und uns mit der Führung belohnt. Wie in den vergangenen Wochen fehlt uns in diesen Phasen noch die letzte Konzentration, Konsequenz und Erfahrung. Dann schleichen sich Fehler ein und verunsichern eine ohnehin sehr junge Truppe. Am Ende ist es ein unglückliches Spiel, das wir nicht hätten verlieren müssen – aber eines, das uns im Prozess weiterbringt."
Von Wolfgang Brück
Heidelberg. Eine bessere Werbung für den Fußball gibt es nicht. In den Kreisliga-Spielen am Donnerstag und Freitag fielen 33 Tore. Wenig überraschend kam das Dielheimer 6:0 in Frauenweiler. Co-Trainer Alex Laier vertrat zum letzten Mal Volkan Cetinkaya. Die RNZ erwischte den Chef am Frankfurter Flughafen nach der Rückkehr aus dem Türkei-Urlaub.
Kurios: Gegen die SG Kirchheim II, am Sonntag der nächste Gegner, erlitt Dielheim die letzte Niederlage. Das war im März. Es folgten Saison übergreifend zwölf Siege und zwei Unentschieden!
Der FC Rot, am ersten Spieltag 11:1-Sieger gegen Frauenweiler, behauptete die Tabellenführung mit einem 4:2 beim 1. FC Mühlhausen II. Adrit Bajrami, erhöhte die Zahl seiner Saisontore auf sieben. Trainer Matthias Jung sprach von einem glücklichen Sieg. Er musste früh zwei seiner Besten auswechseln. Abwehr-As Moritz Strompf könnte wegen einer Muskelverletzung länger ausfallen, Jeremiah Kupanga hofft, am Sonntag auf dem Dilsberg wieder dabei zu sein.
"Der FC Rot war giftig und vor allem effektiv", meinte Mühlhausens Trainer Schneider, der auf den schönen Vornamen Stefan und nicht Steffen (wir bitten, das Versehen zu entschuldigen) hört. Lob gab es vom Chefcoach aber auch für die eigenen Spieler: "Sie haben viel richtig gemacht. Wir waren besser als beim Sieg gegen Waldhilsbach II/Lobbach."
So gern hat sich Christian Erhart noch nie getäuscht. Nach dem mühevollen Pokalsieg beim VfR Walldorf bat der Sportliche Leiter des VfB Rauenberg: "Streichen Sie uns aus der Liste der Aufstiegskandidaten. Für uns wird es ein Überbrückungsjahr." Das 4:1 beim Landesliga-Absteiger SG Horrenberg war die Überraschung am zweiten Spieltag. "Die Jungs zerreißen sich", sagt Erhart. Trainer Nico Hillenbrand möchte weiter unterm Radar segeln, hält am "Überbrückungsjahr" fest. Der Regionalliga-Rekordspieler gibt zu bedenken: "Unser Kader ist dünn. Die Rückrunde lehrt uns Demut." "Man of the match" war mit drei Toren Siakra Berete. Über den 24-jährigen Afrikaner, der von der SG Kirchheim kam und als Altenpfleger arbeitet, hört man nur Gutes. Christian Erhart: "Er ist ein toller Spieler und ein toller Typ."
Das kann man auch von Michael Glaser sagen. Der neue Spielertrainer der SG Horrenberg hatte seine beste Zeit beim FC-Astoria Walldorf. Mit dem Sandhausen- Bezwinger stieg der waschechte Wieslocher Junge von der Oberliga in die Regionalliga auf. Bereits mit zwölf holte ihn der Karlsruher SC. An der Seite von Marvin Wanitzek gab er zu den schönsten Hoffnungen Anlass.
Durch einen Armbruch mit langer Pause geriet die Karriere ins Stocken. Doch rund hundert Oberliga- und Regionalliga-Spiele für Walldorf kann nicht jeder vorweisen. Mit Horrenberg wird zu rechnen sein. Und mit dem VfB Leimen? Nach dem 1:2 gegen Rauenberg trumpfte die "launische" Diva mit einem 6:0 auf dem Boxberg auf. Trainer Manuel Wengert lobte seine Mannschaft und den Gegner, der sich trotz eines weiteren Platzverweise " fair" verhalten habe.
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ASC Neuenheim II: Fatlum Beciri (TW), Abdurrahman Mourad, Moritz Elvermann, Christopher Roth, Robin Feldbusch (82. Theo Faber), Lennart Günther, Noah McSkimming (C) (82. Manuel Caruso), Robert Kincses (84. Tim Czwielung), Najibullah Samadi, Bryan Faith (54. Andi Xharavina), Julian Heid - Ben Augste (ETW), Manuel Caruso, Paydar Khajehali, Tim Hillesheim, Andi Xharavina, Theo Faber, Tim Czwielung - Trainer: Danny Andemeskel
Heidelberger SC: Philipp Hörmann (TW), Tobias Nonnenmacher, Nikolas Motzkus, Marius Wörner, Paulo Hintze, Lauritz Niederhöfer, Patrick Molle (C), David-Gordon Weis, Filip Ristomanov, Luca Niklas Ester, Jonas Gebert - Trainer: Marco Tauer
Tore:
1 Karte für ASC Neuenheim II:
Schiedsrichter: Katja Uhrig (SV Frisch-Auf Dielbach)