Saison 2025/26
Landesliga Rhein-Neckar
Vorbericht zum 20. SpieltagRNZ-Vorschau
Brecht wünscht sich mehr Schärfe
Bammentals Trainer blickt stark auf 2026/27 und will seine Mannschaft jetzt schon verbessert sehen
Heidelberg. (bz) Ein kurzer Blick auf die Tabelle der Landesliga Rhein-Neckar genügt, um zu sehen, dass für den FC Bammental weder nach oben, noch nach unten viel drin ist. Das wissen die Verantwortlichen an der Schwimmbadstraße und planen gezielt die neue Saison. Der Trainer gibt Einblicke und meldet sich nach einer Knie- Operation wieder vollkommen gesund. Wir stellen Fragen.
Wie sehr haben Sie den Spielbetrieb vermisst? Für Uli Brecht kam die Pause überhaupt nicht ungelegen. "Aufgrund meiner Operation im Spätjahr, bei der ich ein neues Kniegelenk bekommen habe, konnte ich die Pause für die dreiwöchige Reha nutzen", sagt der Trainer des FC Bammental. Das hat sich ausgezahlt, wie er auf Nachfrage verrät: "Mir geht es super, ich kann schon wieder alles machen und jetzt ist die Vorfreude auf die Rückrunde entsprechend groß."
Ist die zweite Saisonhälfte zum Einspielen für die nächste Runde da? 14 Punkte Rückstand zur Aufstiegs- und zwölf Zähler Vorsprung auf die Abstiegsrelegation – beim FC FC Bammental ist die ganz große Spannung raus für die Spielzeit 2025/26. Die Mannschaft weiß woran sie ist, versichert Brecht: "Wir haben das ganz transparent besprochen und erkannt, dass der Aufstiegszug für uns abgefahren ist." Vielmehr stecken die FCB-Verantwortlichen in den Planungen für 2026/27. Das Anforderungsprofil an potenzielle Neuzugänge ist klar, wie der Coach erläutert: "Wir wollen uns mit drei, vier Spielern in der Spitze verstärken, die uns sofort besser machen."
Wie viel Pflicht steckt im Auftaktspiel? Am Samstag kommt der FC Türkspor Mannheim an die Schwimmbadstraße. Dann ist ein Heimsieg Pflicht. "Es geht mir aber weniger um die Punkte an sich, sondern vielmehr darum, dass wir uns gegen vermeintlich schwächere Gegner in unserer Einstellung verbessern müssen", verrät Brecht und wird dabei konkret: "Uns hat in der Vorrunde häufig die Schärfe in den Zweikämpfen gefehlt, weshalb wir auch so viele Gegentore bekommen haben. Das gilt es nun, zu verbessern."
Folgt die Steigerung zur Rückrunde? Mannschaften, die in ihrer Zusammensetzung eher jünger im Altersschnitt sind, verbessern sich in der Regel in der Rückrunde, da sie einen Entwicklungsschritt machen. Damit ist auch beim ASC Neuenheim, bei dem bereits die Vorrunde positiv zu bewerten war, zu rechnen. Am Samstag eröffnen die Anatomen das neue Spieljahr auf ihrem heimischem Fußballcampus gegen den VfB Gartenstadt.
Was ist sonst noch los? Schon wieder in den Sinsheimer Kreis muss der VfB St.Leon. Diesen Sonntag zur SG Kirchardt auf einem sicher schwierig und schmierig zu bespielenden Naturrasen. Vor Wochenfrist gab es bei der 0:3- Niederlage bei Türkspor Eppingen jedenfalls einen klassischen Fehlstart. Nichts zu verlieren hat die SG-SV Lobbach beim Spitzenreiter FK Srbija Mannheim. Einen großen Schritt nach vorne könnte der FV Nußloch mit einem Dreier bei der SpVgg 06 Ketsch machen. Der FC Dossenheim und der ASV Eppelheim bestreiten ihr Duell erst am kommenden Mittwoch (Anpfiff, 19.30 Uhr).
Samstag, 15 Uhr: ASC Neuenheim – VfB Gartenstadt; 15.30 Uhr: FC Bammental – Türkspor Mannheim; Sonntag, 15 Uhr: SV Schwetzingen – TSV Amicitia Viernheim, SG Kirchardt – VfB St.Leon, Srbija Mannheim – SG-SV Lobbach, Türkspor Eppingen – SC RW Rheinau, SpVgg Ketsch – FV Nußloch; Mittwoch, 19 Uhr: VfR Mannheim II – FV Brühl; 19.30 Uhr: FC Dossenheim – ASV Eppelheim.
RNZ vom 26.02.2026, Seite 27