Anpfiff in die Zukunft: ASC Neuenheim und achtzehn99
AKADEMIE besiegeln Kooperation für Kinder und
Jugendförderung!
Volle Schlagzahl für die Jugend: Feierliche Vertragsunterzeichnung im HRK-Restaurant "Zum Achter"!
Es war ein gestandener Kader von 22 Männern, überwiegend Jugendtrainer beim ASC
Neuenheim sowie die Seniorentrainer Alex Stiehl und Timo Mifka, die sich nach
der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen der achtzehn99 AKADEMIE
und dem ASC Neuenheim zum Gruppenbild im Restaurant "Zum Achter" am Neuenheimer
Neckarufer versammelten (siehe Fotos). Zuvor hatte der ASC-Vorsitzende Dr.
Werner Rupp die Gäste begrüßt, insbesondere Dominik Drobisch, den jungen Leiter
des Kinderzentrums der achtzehn99 AKADEMIE. In den letzten drei Jahrzehnten,
seit der ASC Neuenheim im Jahre 1985 mit der Sepp-Herberger-Urkunde für
"besonders bemerkenswerte Jugendarbeit" ausgezeichnet wurde, hat sich der
Anatomie-Sportclub, so Rupp, kontinuierlich und nachhaltig entwickelt.
Quantensprung Fußballcampus: Qualitativ wachsen mit dem Jugendboom!
Mit der Rückkehr zu den Wurzeln in den im Juli eingeweihten Fußballcampus
Heidelberg an der Tiergartenstraße kam schließlich der lang ersehnte und
erkämpfte Durchbruch, ja Quantensprung für den Anatomie-Sport-Club 1978 e. V.
Die Mitgliederzahl hat sich seither verdoppelt. Ein regelrechter Jugendboom
setzte ein. ASC-Jugendleiter Andreas Knorn, in Personalunion Architekt der
großartigen Sportanlage, erinnerte an seinen langjährigen, allzu früh
verstorbenen Vorgänger Rolf Rehm. Es sei höchst bedauerlich, dass Rolf das nicht
mehr habe erleben dürfen: Alle Altersklassen von den Bambinis bis zur A-Jugend
geben sich auf dem prächtigen Fußballcampus die Klinken der neuen
Umkleidekabinen in die Hand. Die meisten ASC-Mannschaften mischen von den Kids
bis zu den Senioren oben mit oder sind wie die E-Jugend sogar Meister
geworden bzw. wie die A-Jugend soeben in die Kreisliga aufgestiegen. Der Dank
des Vorstands gilt vor allem den Jugendtrainern, die selbst gute Fußballer sind
und eine engagierte, qualifizierte, erfolgreiche Nachwuchsarbeit leisten!
Achtzehn99 AKADEMIE von Bernd Peters und Ralf Rangnick 2006 gegründet!
Koop-Ansprechpartner Dominik Drobisch, Leiter des Kinderzentrums der achtzehn99
AKADEMIE, gab in seiner Ansprache einen kurzen Rückblick auf die zehnjährige
Geschichte der Akademie und einen Einblick in deren Förder & Forderphilosophie,
für die Kinder und Jugendliche eben keine kleinen Erwachsenen seien, sondern
Anspruch auf ein eigenes Ausbildungs- und Trainingskonzept haben. Die achtzehn99
AKADEMIE wurde bereits im Jahre 2016 von keinem Geringeren als Hockey-
Weltmeistertrainer Bernd Peters, Direktor Sport- und Nachwuchsförderung bei der
TSG 1899 Hoffenheim, gemeinsam mit dem damaligen Cheftrainer Ralf Rangnick ins
Leben gerufen. Wie dynamisch sich diese Talentschmiede auf einem Toplevel
etabliert hat, belegte Dominik Drobisch u. a. mit dem Faktum, dass die TSG 1899
Hoffenheim von allen deutschen Vereinen die meisten Juniorennationalspieler in
den DFB-Auswahlteams und mit der U 19 den letztjährigen Deutschen Meister
stellt.
Voneinander lernen heißt gemeinsam siegen lernen:
ASC kein kleiner Klon der großen TSG 1899 Hoffenheim, sondern individueller Partner!
Die Entscheidung sei sehr bewusst für den ASC Neuenheim gefallen, da die 1899
AKADEMIE sich hier die besten Voraussetzungen und größte Akzeptanz bzw.Affinität
für die Umsetzung der innovativen Hoffenheimer Ausbildungsphilosophie
verspricht. Von der nun gestarteten Kooperation mit der 1899Akademie profitiert
der ASC Neuenheim vor allem im Grundlagenbereich. Konkret beinhaltet die
vielversprechende Partnerschaft: Die AKADEMIE führt Spielfeste auf dem
Fußballcampus Heidelberg, Infoveranstaltungen für Trainer, Eltern,
Kinder/Jugendliche, Grundkurse/Fortbildungen für die Jugendtrainer, Feriencamps
und ein Fördertraining der achtzehn99 Fußballschule durch. Keineswegs soll der
ASC Neuenheim dabei eine Art kleiner Klon der großen TSG 1899 Hoffenheim werden.
Gerade die Individualität des Partnervereins macht den besonderen Reiz dieser
Win-Win-Kooperation aus: Voneinander lernen heißt gemeinsam siegen lernen, ist
keine Einbahnstraße, sondern ein kreatives, inspirierendes Geben und Nehmen! Die
Zukunft dieser wegweisenden Zusammenarbeit hat schon begonnen: So haben die
erfolgreichen ASC-Jugendtrainer Dirk Wiggershaus (Cheftrainer E-Junioren),
Miguel Bernal (U 19), Daniel Rhein (U 17) und Niklas Eulentrop (Bambini und E-
Junioren) kürzlich am letzten Workshop Kinderfußball der achtzehn99 AKADEMIE im
Dietmar-Hopp-Stadion teilgenommen siehe Bericht von Miguel Bernal auf der ASC-
Facebookseite.
Haben ihre Partnerschaft besiegelt: Dr. Werner Rupp vom Fußball-Kreisligisten
ASC Neuenheim und Dominik Drobisch von der 1899-Talentakademie. Foto: vaf
Fußballcampus "Projekt des Monats Dezember" der Dietmar-Hopp-Stiftung!
Nach dem offiziellen Teil mit der Vertragsunterzeichnung durch Dr. Werner Rupp,
erster Vorsitzender des ASC Neuenheim, und Dominik Drobisch, Leiter des
Kinderzentrums der achtzehn99 AKADEMIE (inklusive Urkundenüberreichung) gab es
bei Fingerfood und Getränken noch reichlich Gesprächsstoff im stimmungsvollen
Tagungsraum des Heidelberger Ruder-Clubrestaurants "Zum Achter". Mit dieser
Jugendkooperation hat der ASC einen weiteren Meilenstein in seiner noch jungen
Vereinsgeschichte gelegt. Eine Investitoon in die Zukunft! Zu diesem Timing
passt, dass die Dietmar-Hopp-Stiftung den von ihr maßgeblich mitfinanzierten
Fußballcampus Heidelberg zum "Projekt des Monats" Dezember auserwählt hat in
Kürze vorgestellt aus der Website der Dietmar-Hopp-Stiftung. Ab 1. Dezember
online auf www.dietmar-hopp-stiftung.de.
Joseph Weisbrod
Beim ASC tut sich was
Neuenheimer Fußballer kooperieren mit der 1899-Akademie
Heidelberg. (momo)
Freudige Gesichter
und großen Applaus gab es am Montagabend
im Restaurant "Zum Achter" in
Heidelberg-Neuenheim, wo der ASC
Neuenheim einen Kooperationsvertrag
mit der "achtzehn99 Akademie" unterzeichnet
hat. Von der künftigen Zusammenarbeit
sollen beide Seiten nachhaltig
profitieren.
Dr. Werner Rupp, der Vorsitzende des
ASC Neuenheim, begrüßte neben zahlreichen
Nachwuchstrainern und Funktionären
auch Dominik Drobisch von der
1899-Akademie und hob hervor, dass man
stolz auf das in den letzten Jahren Erreichte
sein könne. Zugleich sei die Besiegelung
der Zusammenarbeit eine Verpflichtung,
den eingeschlagenen Weg
konsequent weiter zu verfolgen; die Zusammenarbeit
mit Hoffenheim komme
genau recht und stoße schon jetzt auf
durchweg positive Resonanzen.
ASC-Jugendleiter Andreas Knorn
sprach über die Entwicklungen der letzten
Jahre und war besonders stolz darauf,
innerhalb relativ kurzer Zeit sämtliche
Altersklassen besetzt zu haben und
in den meisten Fällen oben mitzuspielen.
Vor allem der Vielzahl an Jugendtrainern
mehrheitlich aus der Herrenmannschaft
sei es zu verdanken, dass
der Nachwuchs bestens betreut ist und
durch die Arbeit mit den "Großen" auch
die nötigen Vorbilder hat.
Dominik Drobisch, der Leiter des
Campus der 1899-Akademie, gab wertvolle
Einblicke in Struktur und Ziele. In
drei Teile gegliedert, werden im "Kinderzentrum"
(U11 und jünger), wo der
Spaß im Vordergrund steht, die Grundlagen
gelegt. Im "Förderzentrum" (U12 -
U15) wird die sportliche, technische und
taktische Ausbildung strukturiert, um
abschließend im "Leistungszentrum" die
Feinheiten zu erarbeiten. Die TSG 1899
Hoffenheim, die aktuell über alle Altersklassen
hinweg betrachtet die meisten
deutschen Nachwuchs-Nationalspieler
stellt, wollte schon seit einiger Zeit
verstärkt im Stadtraum Heidelberg Akzente
setzen. Die Entscheidung fiel klar
auf den Anatomiesportclub. Mit der ganzen
Erfahrung, Finanz- und Personalkraft
werden nun, von der Basis beginnend,
die ASC-Trainer weitergebildet,
Lehrgänge, Informationsveranstaltungen,
Feriencamps und vieles mehr in Angriff
genommen. Auch Hospitationen der
ASC-Trainer bei Hoffenheim sind möglich
und beliebt. Fünf ASC-Jugendtrainer
nahmen bereits die Möglichkeit eines
Workshops vor zwei Wochen wahr.
Drobisch betonte, "aus dem ASC kein
Hoffenheim II" machen zu wollen, sondern
durch gegenseitigen Austausch den
Vereinen Möglichkeiten zur Verbesserung
zu bieten. Die Individualität des
Vereinslebens sei essenziell, um allen
Kindern Anreize und eine positive sportliche
Zukunft bieten zu können. Eine Zukunft,
in die der ASC Neuenheim auch
dank der neuen Kooperation optimistisch
geht. Der Abend hat bewiesen: Beim
ASC Neuenheim tut sich was
RNZ vom 25.11.2015