Vorbereitungsspiel
Saison 2013/14

Dienstag 30.07.2013, 19:00 Uhr
ASC Neuenheim - SV 98 Schwetzingen 1:2 (0:2)

Aufstellung des ASC Neuenheim
  1. Bastian Orth (46. Burak Polat)
  2. Vincent Schneider (46. Felix Frank)
  3. Patrick Helten (60. Maximilian Prüfer)
  4. Vincenzo Terrazzino (60. Michael Ziegler)
  5. Arthur Herdt
  6. Atilla Ercan (60. Juan Pablo Valdez)
  7. Yves Hillger
  8. Lukas Bachert (46. Daniel Toma)
  9. Stefan Holter (46. Emanuel Smarsly)
  10. Serdar Özbek
  11. Vadim Bäumler
  12. Felix Frank
  13. Maximilian Prüfer
  14. Michael Ziegler
  15. Juan Pablo Valdez
  16. Daniel Toma
  17. Emanuel Smarsly
  18. Burak Polat (ETW)
Tore
  • 0:1 22.Min Michael Kettermann
  • 0:2 43.Min Stefan Abel
  • 1:2 49.Min Serdar Özbek, nach Pass von Daniel Toma

Würdige Premiere im neuen Fußballcampus: ASC-Team 2013/14 trotzt Verbandsliga-Vize SV Schwetzingen knappes Ergebnis ab!

Gelungene Testspielpremiere auf dem sattgrünen Centre Court des neuen Fußballcampus Heidelberg: Mit einer vor allem im zweiten Durchgang couragierten Leistung trotzte der Kreisligist ASC Neuenheim auf dem edlen Kunstrasenteppich dem SV 98 Schwetzingen, immerhin Verbandsliga-Vizemeister der Saison 2012/13, ein höchst respektables 1:2 ab. Danach sah es lange nicht aus. Denn die hellwache Mannschaft von SV-Cheftrainer Volker Zimmermann und Co-Coach Jürgen Strube hatte in der ersten Halbzeit gefühlte zwei Drittel Ballbesitz, gefiel durch schnelles, variables Pass- und Direktspiel, ohne jedoch allzu viele zwingende Torchancen zu generieren.

Der Führungstreffer für die höherklassigen Gäste fiel dennoch wie aus heiterem Abendhimmel. Den jedenfalls nicht dem Higtech-Belag geschuldete Ballverlust in der eigenen Neuenheimer Hälfte nutzte SV-Kapitän Michael Kettermann gnadenlos aus. "Kette" knackte die in der Vorwärtsbewegung gerissene ASC-Kette, umkurvte auch noch den starken Torwart Bastian Orth und verwandelte abgezockt zum 0:1. (22.). Auch danach konnte der ASC sich kaum einmal aus dem Schwetzinger Würgegriff lösen. Kurz vor der Pause erhöhte der soeben erst aus der A-Jugend aufgerückte Stefan Abel, ein frühreifer Defensivstratege, mit einem abgezockten Freistoß ins lange Eck für den hochverdienten 2:0-Pausenstand für sein SV-Team.

Danach wechselte ASC-Trainer Matthias Hohmann gründlich durch. Und die Mannnschaft deutete an, dass sie in der neuen Saison breiter besetzt und personell vielversprechend aufgestellt sein könnte. Wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff setzte der eingewechselte Altmeister Daniel Toma mit einem Filetpass seinen Mittelstürmer auf die Single-Reise. Serdar Özbek setzte sich gegen zwei SV-Verfolger clever durch und vollstreckte mit jungväterlicher Ruhe entschlossen zum 1:2-Anschluss (49.).

Bildet sich da ein neuer Neuenheimer Stabilitätspakt heraus? In der ASC-Abwehr hielt Lehrer Arthur Herdt, routinierter Neuzugang aus Ludwigshafen, seine von meist aufmerksame Vierer-Klasse zusammen. Auch im Mittelfeld und im Angriff setzte der ASC nun immer wieder empfindliche Nadelstiche ins elastische Gewebe des Oberliga-Aspiranten für die Saison 2013/14. Letztlich hatte der ASC Neuenheim aber auch das verdiente Glück des Tüchtigen: Zwei Minuten vor dem Abpfiff des guten Schiedsrichters verhinderte der Innenpfosten den dritten Treffer für den SV Schwetzingen (88.).

Erfreulich aus anatomischer Sicht: Die von Trainer Matthias Hohmann eingesetzten Neuzugänge Vadim Bäumler, Arthur Herdt, Maximilian Prüfer, Juan Pablo Valdez und der Fast-Neuzugang Lukas Bachert hamonierten bereits erstaunlich gut mit dem Stammpersonal der letzten Saison. Und auch Torwart Burak Polat bot, wie schon der allerdings intensiver beschäftigte Einserkeeper Bastian Orth, eine tadellose Leistung in der Neuenheimer Beziehungskiste.

Den nächsten Härte- und vor allem Hitzetest bestreitet der ASC - nach der Absage der Partie beim Landesligisten TSV Wieblingen - am Donnerstag, dem 1. August, um 19.30 Uhr bei der Fortuna Heddesheim. Bereits am 20 Juli gewannen die Anatomen ihren Debüttest beim Mannheimer A-Klassiker SG Hohensachen mit 4:2 - dank eines Doppelpacks des torgefährlichen Ex-Wieblingers Vadim Bäumler (8./44.) und von Regisseur Boris Gatzky (27./72.). An der Außenlinie führte übrigens der neue Co-Trainer Timo Mifka souverän Regie.

Am kommenden Samstag, dem 3. August, um 17.00 Uhr startet der ASC bei der SG ASV/DJK Eppelheim (Kunstrasenplatz) in den Heidelberger Kreispokal. Bei aller Bescheidenheit: Alles andere als ein Sieg und der Einzug in die nächste Pokalrunde wäre eine ziemlich unangenehme Überraschung.

Joseph Weisbrod